Veranstaltungen&Aktionen

Am Mittwoch machten sich 81 aufgeregte Fünftklässler, sechs Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiterin Lisa Kotsch im Rahmen von drei Kennenlerntagen auf den Weg zum Georgenhof. Der Tag begann noch in der Schule mit einem Modul zum Thema "Individuelles Arbeiten", einem Profilthema der Gustav-Mesmer-Realschule. Auf dem Georgenhof angekommen ging es nach dem Mittagessen in die nächsten Module (Lernen lernen, sinnentnehmendes Lesen und Teamtraining). Der Abend wurde klassenintern mit verschiedensten Aktionen zum Thema Klassengemeinschaft gestaltet. Am Donnerstag stand ein Wandertag mit einem Besuch der Wimsener Höhle an, auf dem, durch erlebnispädagogische Aktivitäten, die Klassengemeinschaften gestärkt wurden. Nach ereignisreichen Tagen traten die Klassen 5a, 5b und 5c am Freitag gegen 11:00 Uhr die Rückreise nach Münsingen an. Etwas müde aber mit vielen tollen Eindrücken wurden die Schüler von ihren Eltern in Empfang genommen.

Der Georgenhof als pädagogischer Baustein der Realschule Münsingen ist aus dem Jahresplan nicht wegzudenken und die beteiligten Lehrkräfte bestätigen nach diesen Tagen eine gefestigte Klassengemeinschaft und individuelle Stärkung der Kinder.

Das Kollegium wünscht den Fünftklässlern weiterhin einen guten Start und eine gewinnbringende Zeit an unserer Schule.

 

Herzllich willkommen an der Gustav-Mesmer-Realschule.

 Klasse 5a

 

 Klasse 5b

 

 Klasse 5c

 

Artikel aus dem Alb-Boten

Die Ferien sind vorbei, für Schülerinnen und Schüler sowie gleichermaßen Lehrerinnen und Lehrer hat wieder der Alltag begonnen. Und doch ist an der Münsinger Gustav-Mesmer-Realschule zunächst einmal vieles nicht alltäglich. Nach der Verabschiedung von Schulleiterin Magdalena Kalbfell und dem Ausscheiden von Konrektor Thorsten Rudolph gibt es ein ganz neues Leitungsteam. Neuer Schulleiter ist Andreas Bosch, sein Stellvertreter Matthias Etzel.

Letzterer musste sich gestern bei der Schul-Vollversammlung in der Alenberghalle nur noch den Fünftklässlern vorstellen, ist er doch schon seit zwölf Jahren Mitglied des Kollegiums. Seit numehr 17 Jahren ist der Böhringer als Lehrer tätig, zuvor im Bodenseeraum.

„Einfühlen und eindenken“

Ein noch unbeschriebenes Blatt ist  der neue „Chef“ an der Gustav-Mesmer-Realschule. Dabei ist es Andreas Bosch wichtig, dass er nicht als Chef im strengen Sinne wahrgenommen wird, der alles ändern oder gar besser machen wolle: „Ihr kennt die Schule besser als ich“, beantwortete er die Frage einer Schülerin, was er denn alles ändern wolle. Ihm liege am Herzen, die Offenheit, Freundlichkeit, den Stolz auf die Schule, der sich in den vergangenen Jahre entwickelt habe, weiterzuführen: „Ich will nicht alles über den Haufen werfen, muss mich hier erst einfühlen und eindenken“, betonte Bosch. Er war in den vergangenen Jahren Schulleiter im badischen Wehr, zunächst an der Realschule, dann an der sich neu bildenden Gemeinschaftsschule. Dass es den gebürtigen Freiburger, der in Titisee-Neustadt aufgewachsen ist, jetzt auf die Alb verschlagen hat, ist der familiären Situation geschuldet. Boschs Frau Stefanie stammt aus Unterhausen. Mit Rosalie hat das Paar eine eineinhalbjährige Tochter: „Wir haben uns überlegt, wo wir unseren Lebensmittelpunkt haben wollen und uns entschlossen, den Schritt ins Württembergische zu wagen“, so Bosch im Gespräch mit unserer Zeitung. Vom Schulamt habe er erfahren, dass die Schulleiterstelle in Münsingen frei werde, über die Schule nur Gutes gehört und deshalb seinen Hut in den Ring geworfen.

„Ich bin in Münsingen äußerst freundlich empfangen worden, vom Kollegium, von der Stadt, von den Schülern“, freut sich Bosch. Es herrsche ein familiäres Wir-Gefühl, der Geist der Offenheit sei spürbar: „Ich habe überall offene Türen vorgefunden“. Ihm sei es ein großes Anliegen, den Standard dieser „ausgezeichneten Schule“ halten zu können und weiter zu entwickeln. Eine erste Zielsetzung sei es jetzt, den neuen Bildungsplan umzusetzen, der neue Fächer mit sich bringe wie etwa die Wirtschafts-, Berufs- und Studienorientierung. Es gehe künftig auch um den Umgang mit der zunehmenden Heterogenität. Den Schulentwicklungsplan wolle man auf hohem Niveau weiterentwickeln, kündigte Bosch an.

Thema Handyverbot

Vor der Vollversammlung führten Bosch und Konrektor Matthias Etzel sowie Lehrerin Karen Marenke, die Ansprechpartnerin für die SMV ist, ein Gespräch mit zwei Schülern, Eva Mink und Niklas Böhm, beide aus der 10d. Bosch wollte in Erfahrung bringen, was die Schüler an ihrer Schule gut finden, was verbessert werden könnte. Es gab wenig zu bekritteln für die Schüler, die es klasse fanden, dass es ein digitales Schwarzes Brett und Aktionstage sowie viele AGs gibt. Großer Wunsch der Schüler: Das strikte Handyverbot möge in der Mittagspause zwischen 12.50 und 14.10 Uhr aufgehoben werden. Auch würden sie an kalten Herbst- und Wintertagen die große Pause lieber häufiger im Schulgebäude verbringen dürfen. Anliegen, die jetzt von der SMV eingebracht werden sollen und im Kollegium diskutiert würden, versprach Matthias Etzel.

Richtig voll war es anschließend in der Alenberghalle, als 553 Schülerinnen und Schüler aus 21 Klassen sowie 46 Lehrkräfte zusammenkamen. Zu den Schülerfragen an den neuen Schulleiter zählte die nach den Hobbies: Lesen, am liebsten Krimis, Reisen und Kochen nannte er an erster Stelle, dazu die Jagd. Vorgestellt wurden außerdem die beiden neuen Lehrerinnen Elisa Freimuth und Stefanie Pöhler.

Quelle: Reiner Frenz, Alb-Bote

Artikel aus dem Alb-Boten (Reiner Frenz)

Die Kapitänin ist von Bord gegangen. Gestern ist Magdalena Kalbfell, Schulleiterin an der Münsinger Gustav Mesmer-Realschule in den Ruhestand verabschiedet worden. Immerhin 150 Gäste waren dazu und zur Einsetzung ihres Nachfolgers Andreas Bosch in die Zehntscheuer gekommen, ein Zeichen für die überaus große Beliebtheit, der sich die Pädagogin erfreute.

Bei aller Bescheidenheit Kalbfells, es stehe doch immer jemand an der Spitze, der gute Leute zusammenführe und zu guter Arbeit anleite, meinte der Leitende Schulamtsdirektor Roland Hocker in seiner Rede. 2007 Sei Magdalena Kalbfell nach Münsingen gekommen, habe noch die zweijährige Ausbildung zur Beratungslehrerin absolviert. „Ich habe sie als jemanden kennengelernt, dem die Ausbildung der jungen Menschen wichtig war. Sie haben in die Zukunft blickend agiert, immer geschaut, was die Schüler brauchten“, sagte Hocker. Magdalena Kalbfell sei als Rektorin Vorbild gewesen für das Kollegium, für die Schüler, aber auch für das Schulamt. „Sie waren jemand, der uns sagte, was sie an Unterstützung brauchten, das aber immer in menschlich angenehmer Weise.“ Obwohl die Schulleiterin ihre Interessen vertreten habe, sei sie in der Beliebtheitsskala ganz weit oben angesiedelt gewesen. Dass es in Münsingen eine zukunftsfähige Schullandschaft gebe, dazu habe Magdalena Kalbfell ganz wesentlich beigetragen.

Andreas Bosch, so Hocker, sei der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort. Es werde an der Gustav-Mesmer-Realschule eine neue Handschrift geben, aber das gleichen Blickfeld, nämlich die Kinder im Auge zu haben.

Nur noch Häuptlinge

Bürgermeister Mike Münzing zeigte sich in seinem Grußwort erfreut darüber, dass Münsingen über eine Schullandschaft verfüge, die allen jungen Menschen Perspektiven gebe, Sackgassen gebe es nicht. Wenn heute 80 Prozent der Schüler einen höheren Bildungsabschluss anstrebten, stelle sich ihm die Frage, ob man nur noch Häuptlinge brauche und keine Indianer mehr. Ein Ziel Magdalena Kalbfells sei es gewesen, den Gemeinsinn zu fördern. Es habe viele Baustellen gegeben in ihrer Zeit, welche die Staub, andere die Lärm machten, und alle habe sie bewältigt mit ihrem Team, auch mit ihrem Konrektor Thorsten Rudolph, dessen Ausscheiden Münzing bedauerte. Magdalena Kalbfell habe der Schule ein neues Bild gegeben, ihr einen sehr, sehr guten Ruf verschafft, was die Anmeldezahlen belegen würden. Zum Dank gab es vom Bürgermeister einen Korb mit schwäbischen Spezialitäten und Gutschein für eine E-Bike-Tour.

Schuldekan Dr. Joachim Bayer erinnerte in seinem Grußwort an das Lutherjahr. Die Bildung der jungen Generation sei seit jeher Anliegen der christlichen Kirchen gewesen. Die Reformation vor 500 Jahren sei ein gewaltiger Bildungsaufbruch gewesen, und dieser könne nu in Freiheit geschehen. Deshalb hatte er für Magdalena Kalbfell zum Abschied auch Luthers „Freiheit eines Christenmenschen“ parat als Dank für all die Zeit und Liebe, die diese den jungen Menschen an ihrer Schule geschenkt habe: „Sie haben die Kinde rund Jugendlichen angenommen, sie gefordert und gefördert“.

Mit viel weiblichem Charme habe Madalena Kalbfell den Schulleitergesprächskreis geleitet, war von Uthe Scheckel, der Schulleiterin an der Astrid-Lindgren-Schule, zu erfahren. Mit ihrer freundlichen Art sei es immer gelungen, die zeitweise sehr brisanten schulischen Herausforderungen besonnen und mit Klarheit anzugehen. Bei der Umsetzung hätten Konkurrenzgedanken keinen Platz gehabt.

Fürs Kollegium attestierten Stefanie Fischer und Karen Marenke ihrer scheidenden Chefin hohe Kompetenzen in allen Ebenen. Sie habe hohe Arbeitsmoral gehabt und dies aufs Kollegium übertragen.

Nach all den lobenden Worten könne man meinen, sie sei die letzten Jahre rund um die Uhr tätig gewesen und hätte allein die Schule zu dem gemacht, was sie heute sei, modern und leistungsfähig, meinte Magdalena Kalbfell in ihrer Rede. Doch kein Kapitän könne allein das GMR-Schiff auf guten Kurs bringen und für gute Ausstattung und Atmosphäre sorgen. Dazu bedürfe es einer starken Mannschaft, guten Reederei und Schiffsbehörde, und es brauche Passagiere und Menschen, die diese aufs Schiff gehen ließen. Dass das Schiff auf gutem Kurs fahre, sei nur möglich, wenn wirklich alle ihren Beitrag dazu leisteten: „Ihr seid eine tolle Mannschaft“, lobte sie die Lehrerinnen und Lehrer. Persönlicher Anker sei ihr Mann Karl-Heinz gewesen, aber auch ihre Kinder. Sie freue sich, dass das GMR-Schiff Andreas Bosch als Kapitän erhalte, dem sie glückliche Hand beim Führen dieses Schiffes wünschte.

Bosch erklärte, dass er sich auf das vor ihm liegende Ziel freue, dankte seiner Vorgängerin für die Zeit, die sich diese für ihn genommen habe, damit das Schiff auf Kurs bleibe. Umrahmt wurde die Abschiedsfeier durch den Schulchor und durch Beiträge der Musiklehrer. Dem gut eineinhalbstündigen Festakt schloss sich ein Stehempfang an.

Quelle: Alb-Bote

Für weitere Fotos mit gedrückter linker Maustaste nach unten scrollen.

Auch in diesem Jahr wurden wieder viele Schüler für ihren Einsatz für die Schulgemeinschaft und ihre tollen Erfolge bei verschiedenen Sportveranstaltungen geehrt.

Für weitere Bilder mit gedrückter Maustaste nach unten scrollen.